Runenbuch:
Raidho nach Yggdrasil
von
Klaus-Dieter
Klatte
Version 3 vom Frühjahr
2009
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Runenmeditationssätze <<<
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Eine etwas andere Einleitung zum
Runenbuch |
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Diese Einleitung enthält Bemerkungen von der Gruppe um die
Völva. Um den Charakter des Buches nicht zu verändern, dass aus einem
Traumgeschehen heraus entstand, sind die üblichen Kriterien für ein
Standartbuch fortgelassen worden. Ich wollte den wahren geträumten Charakter des Buches erhalten. Gerade die ersten Kapitel sind daher etwas holpriger zu lesen
geben aber im Nachhinein ein wunderbares und kraftvolles Gesamtbild wieder. Im Nachhinein konnten wir feststellen, dass dieses Buch viel
Energie in diese Realität zog, und an energetischem Ausdruck gewonnen hat.
Ich wünsche allen Freunden von Runen und Schamanismus viel Freude beim lesen
dieses Werkes hier. Es steht jedem frei dieses Buch auszudrucken. Im Handel ist es
nicht erhältlich. Ein Verkauf des Buches ist untersagt. ... und nun viel Freude beim lesen. Klaus-Dieter Klatte |
24.08.98
Wachwelt
Auf die Frage, wie ich mich während
der Bucharbeit verändert hätte, erklärt mir Tanja, dass ich schwanger gewesen
sei, bei der Erarbeitung der Rohfassung. Traumwelt
Worte des Alten für die Einleitung: „Eines Tages wirst du hier die Reise
zu dem Baum antreten. - Bis dahin genügt es, wenn du dich darauf
konzentrierst, deine Erinnerung an dieses Traumgeschehen zu vervollständigen.
- Wir nennen es hier DIE TRAUMKONTINUITÄT ERLANGEN. - Alles was ich jetzt
sage wird erst viel später in dir nachhallen. Schon in ein paar Minuten
kannst du alles vergessen haben. Obwohl, - ich muß gestehen, - dein Bewußtsein, deine Wachheit, - du bist im Augenblick hell
und klar! - Jedoch was nützt es dir, wenn du schon beim nächsten
Augenzwinkern meine Worte vergisst. - Komm, Önd, - gib nicht auf! Es ist
unsere Aufgabe, dir bei dem Erinnern behilflich zu sein.“ Worte der VÖLVA zur Einleitung: „Du bist ein gottvergessener Narr,
Önd, wenn du denkst, dass unsere Lehre, die Lehre der Spinne, das einzig Wahre
ist, was ist. - Im Grunde genommen dürftest du uns kein einziges Wort
glauben. Nur deine Erfahrung zählt! - Nur das, was dir die Runen selber
sagen, hat Gültigkeit für dich. Sie sind Gefäße, - Füllhörner für kosmische
Energien, die mehr für dich bereithalten, als dass, was du von mir und den
Medien vom Hören und Sagen her aufschnappen kannst. - Du selber wirst Reisen
müssen. Alles andere ist nur nutzlose Theorie. Nimm mich! - Ohne meine langen
Wanderungen durch Visionen und Träume säße ich jetzt nicht hier. - Zugegeben!
- Die Kräfte der Runen erscheinen uns sehr oft als ruppige, alte Gesellen,
und manchmal dachte ich selber, sie führen mich an der Nase herum. - Aber was
rede ich. Das sind Anekdoten, die noch nicht für deine grünen Ohren bestimmt
sind. - Was zählt war, dass mir diese Kräfte eigentlich nie übel mitgespielt
haben. Sie haben sich mir so offenbart, wie ich es zu diesem Zeitpunkt
benötigte. Manchmal hart, aber herzlich. Immer wieder haben sie mir aufs Neue
gezeigt, dass nur der Weg meines Herzens mich durch die Reiche des großen
Lebensbaumes führt.“ Worte der Roten, von den Medien zur
Einleitung: „Schau mich nicht so an, Önd! - Ja,
ich benutze Lippenstift! - Den von der blutroten Sorte. Blut war schon immer
die Farbe des Lebens. Ist es doch ein feiner Saft, der in unseren Adern
pulst. - Es kommt vom Herzen, und will wieder zu ihm zurück. Das ist der
Kreislauf der Dinge! Auch die Runen lieben es, wenn sie frisch geritzt, mit
diesem Lebenssaft gefüllt werden. - Aber das kannst du noch nicht verstehen,
Önd! - Dein Blut hat noch nicht gesiedet. Ich glaube fast, daß dein Blut nur wässrig ist. - Es hat noch keine Farbe.
- Erst wenn du es in deinen eignen Visionen gekocht hast, wir dein Blut rot
werden. - Und dann, dann wird der Augenblick kommen, in dem du verstehst,
warum die dicke Rote diesen abscheulichen Lippenstift auftrug!“ Worte der Weißen von den Medien zur
Einleitung: „Es stimmt, Önd! - Sie sind alt,
gammelig, bemoost und aus grauer, grauer Vorzeit! - Aber sie haben immer noch
bestand! - Runen zeigen sich in den unterschiedlichsten Variationen. - Warum?
- Weil es eben Kräfte sind, - Energien. Wir sagen, es sind Klänge! - Klänge,
die kosmischen Energien enthalten. Aber um sie zu sehen, musst du sie
anfassen. - Berühren mit deinen Visionen, die dir die Spinne schenkt! - Sie
kann das, weil sie ein Kind der Schicksalsgöttinnen ist. - Lerne eine dieser
Nornenkinder kennen, und sie wird dir einen Weg zeigen, der dir diese
bemoosten, gammligen Runen begreiflich macht. - In dieser Hütte zu sitzen,
und über unser Verhalten sinnieren macht dich höchsten alt und gebrechlich.
Du musst schon mit uns hinauskommen, und dir Wotans Brise um die Nase wehen
lassen. - Ja, dort draußen in der Natur; - dort wartet eine kleine Spinne,
die dich durch das Netzwerk der Welt führen will. - Kannst du diese Einladung
einfach so abschlagen?“ Worte von meiner Frau zur Einleitung
in der Traumwelt: „Mein so geliebter Önd! - Wir haben
schon immer gelebt! - Das sagen unsere Ahnen, und ihre Weisheit ist groß. -
In all unseren Leben, gab es immer Situationen, in denen wir von dem Anderen
mal getrennt waren. - Was hat es uns gebracht? - Erfahrungen, und größere
Nähe! - Wenn ich mit den Ahnen spreche, - und ich tue dies oft, - dann sagen
sie mir, dass es Zeit ist, dich endlich auf den Weg zu machen, und zu lernen.
Finde unsere Ahnen, und bringe ein Stück von Erinnerung von dort mit. Bringe
mir ein Stück Weisheit aus der Vergangenheit, so dass wir uns gemeinsam an
unsere alte Zeit dort erinnern können. - Bringe mir ein Stück, von dem alten magischen
Herzen, auf daß wir es hier für unsere Wachwelt
aufbereiten. - Bist du nicht auch dafür, daß wir es
dann in die Wachwelt schicken? - Ich wusste doch, dass ich dich überzeugen
kann, denn dieser Traum ist nicht nur irgendein Traum. - Er erfüllt einen
Sinn!“ ***
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